Mein Weg zu meinem Herzblut

und zu meiner weiblichen Kraft

Ich bin Nela Frida Schmitz.
Ich lebe mit meinem Mann und unseren vier Kindern in Berlin.
Hier begleite ich Frauen, Mütter und Mädchen – in meiner Mädchenbande und im Lomi-Lomi-Coaching.

Mein eigener Weg in die Weiblichkeit war kein leichter.
Als Teenagerin litt ich unter starken Periodenschmerzen. Meine Pubertät erlebte ich als verwirrend, herausfordernd und meinen weiblichen Körper konnte ich lange kaum genießen.

In meiner Zeit als Bühnen- und Filmschauspielerin stellte sich mir immer wieder dieselbe Frage:
Was bedeutet Weiblichkeit eigentlich in dieser Welt, auf dieser Bühne, in diesem Körper?
Während ich mit Wärmflasche und Schmerzmitteln in der Garderobe saß, tanzte ich kurz darauf als erotischer Vamp im Rampenlicht. Der Widerspruch war wurde immer deutlicher.

Mit der Geburt meines ersten Kindes veränderte sich alles.
Mutter zu werden war ein tiefer Einschnitt und es begann etwas Neues in mir.
Plötzlich war da ein Mensch, für den ich alles war. Ein Mädchen, das durch mich lernen würde, was es heißt, Frau zu sein.
Ich wollte ich sein. Für sie. Für mich. Für diese Welt.
Dieser Wunsch war nicht neu, aber nun wurde er unumgänglich.

2015 fand ich einen entscheidenden Schlüssel im Dakini-Frauentraining bei Leila Bust.
Ein Jahr intensives Körpertraining, das mir endlich einen Zugang zu meinem eigenen Körper verschaffte, und die Tür zu meiner ganz eigenen Weiblichkeit öffnete.
In dieser Zeit, erwachte zum ersten Mal die Vision einer Mädchen- und Mamabegleitung in mir, aber dazu später mehr.
Etwas in mir war so lebendig geworden und ich begann intensiv zu forschen, weiter zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, die mich in immer neue Räume des weiblichen Spektrums führten.

Ich fühlte mich wie wachgeküsst und mein ursprünglicher Wunsch, Schauspielerin zu werden, um Menschen zu berühren, zu bewegen und auf eine tiefgehende Reise zu begleiten, führte mich nun immer weiter weg vom Schauspiel.
Erst war es Business-und Präsenzcoaching und 2016 entstanden die ersten Frauen-Retreats. Erstmal im schauspielerischen Kontext. Dann ganz frei von Rollenarbeit und immer tiefer mit der eigenen Persönlichkeit arbeitend. Es folgten Paarseminare, die ich bis heute gemeinsam mit meinem Bruder leite, sowie eine prägende Zusammenarbeit mit dem Wim-Hof-Instructor Michael Nuss. Aus dieser Verbindung entstand das Drachenreiter-Seminar – ein Raum, in dem viele Menschen voller Freude ihre limitierenden Grenzen erweitern durften und zu sich selbst gefunden haben.

Ich musste in meiner eigenen Geschichte, mit Menstruationschmerzen und später auch mit einer aufflammenden Fibromyalgie, lernen, dass Schmerz nichts ist, was uns zerstören will. Es zerstört nur ein Bild oder eine Erwartung, die wir an uns stellen, die nicht zu unserem Seelenweg passt.
Schmerzen sind etwas zutiefst einschneidendes und können eine so große Belastung werden, dass vieles Andere auf der Strecke bleibt. Manchmal braucht der Körper diesen radikalen Ruf, um gehört zu werden.
Zu verstehen, was dieser Ruf individuell bedeutet, ist zu meiner Lebensaufgabe geworden. Für mich selbst und für die Menschen, die sich mir anvertrauen.

Meine Ausbildung zur Lomi-Lomi-Masseurin ermöglicht mir, mit diesem über 5000 Jahre alten hawaiianischen Heilritual hinzuhorchen, was der Körper sagen möchte. Was die Seele braucht, um wieder frei atmen zu können.
Lomi lädt den Körper ein, aus einer tiefen Entspannung heraus mitzuteilen, was er braucht.
Tiefe Entspannung zu finden, wirklich loszulassen, ist eine Aufgabe, die so vielen Frauen so schwer fällt und genau so ging es mir auch. Bis ich meine Lomi Lomi fand, war es oft ein Gefühl von „fake it, till you make it“ und ich wartete immer noch darauf, dass „make it“ endlich beginnt.
In der bedingungslos liebevollen Berührung ist das Losgelassen keine Aufgabe mehr, sondern ein Naturgesetzt deines Körpers. Er darf mit der Zeit, die ihm durch die Lomi geschenkt wird und der liebevollen Nähe, lernen, dass er absolut richtig ist, mit all dem, was er mitbringt. Mit dieser Gewissheit kann er ganz selbstverständlich loslassen, was ihm nicht mehr dient, und Platz schaffen für das, was sich entfalten möchte.

Meine Auseinandersetzung mit dem weiblichen Zyklus führte mich weiter zu Frauenheilkräutern und ätherischen Ölen, die ich heute selbstverständlich in meine Arbeit integriere.
Ich gebe mein Wissen auch in einfachen Selbstmassage-Techniken weiter. Selbstanwendungen, die vielen Frauen geholfen haben, ihre Verbindung zum Zyklus liebevoller und schmerzfreier zu gestalten.

Neben regelmäßigen Workshops an der Sommerakademie der Universität Witten und Workshops zum weiblichen Zyklus für Frauen und Männer in ganz Deutschland, entwickelte ich das Herzblut Mama Retreat. Ein Retreat, das sich an Mamas richtet, die ihre Töchter stark und liebevoll in ihre Pubertät begleiten wollen. Die wissen wollen, was sie antworten können, wenn die Fragen der Mädchen spezifischer werden und ihre Weiblichkeit immer mehr erwacht.

Mit der Mädchenbande ist schließlich eine Aufgabe in mein Leben getreten, die meine Vision von damals vollständig macht.
Meine eigene Tochter war es, die mich mit zehn Jahren klar und deutlich aufforderte:
„Mama, mach endlich auch etwas für die Mädchen.“

Diese Entscheidung führte mich in ein erneutes Forschen und Lernen und schlussendlich nach England zu meinen Lehrerinnen, Kim McCabe und Helena Løvendal.
Mit ihnen durfte ich die tiefe Verwurzelung weiblicher Identität noch einmal neu verstehen und ein Programm kennenlernen, das Kim McCabe für junge Teenagerinnen in England entwickelt hat.
Ich durfte von ihr lernen, was es bedeutet Mädchen in dieser Zeit so zu begleiten, dass sie durch und durch gestärkt in ihren Wechsel zur Frau gehen können und bin unendlich dankbar für diese intensive Reise mit ihnen und ihrer Organisation Rites for Girls.

Heute habe ich ein eigenes Programm für Mädchen entwickelt und begleite sie hier in Deutschland auf ihrem Weg durch die Pubertät.
Mit all dem Wissen, was mir selber als Teenie bitterlich gefehlt hat. Mit Körpererfahrungen, die sie freudvoll bestärken und mit einer wundervollen Gruppe, von so vielen unterschiedlichen Mädchen, die ihnen unmissverständlich zeigen, dass sie genau richtig sind, so wie sie sind. Auch wenn sich so viel in ihnen gerade verändert.

Mein eigenes Zykluserleben hat sich zutiefst gewandelt.
Was früher Schmerz war, ist heute Weisheit.
Meine Periode ist zu einer Mentorin geworden.
Ich fühle mich klarer, freier und verbundener mit meinem eigenen Weg.

Mein sehnlichster Wunsch ist es, Frauen und Mädchen Türen zu öffnen.
Türen zu Genuss, Sinnlichkeit, Lebendigkeit und innerer Wahrheit.
Aus diesem Wunsch heraus ist 2020 HERZBLUT WOMAN entstanden.
Ein Raum, in dem Frauen ihren Körper wieder als Heimat erleben dürfen. 

Das Kraftvollste und Beruhigendste was Du in einer stürmischen Welt tun kannst,  

ist aufzustehen und Deine Seele zu zeigen.

C.P. Estés

 

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